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Fußball

 

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Europa-Meisterschaft ........

 

 

Ursula Sabisch, Rübenkoppel 1, 23564 Lübeck

An die Sportvereine

Weltweit CC

 

Lübeck, 10. April 2002

Abstieg der Vereine    

 

Sehr geehrte Trainer der Fußballvereine,

Meine Person lässt fragen, wofür Sie eigentlich Ihr Geld beziehen; können Sie denn wirklich nicht mehr Ihre Mannschaft dazu bringen, ein lächerliches Tor zu schießen, ohne dass der Torwart der Gegenmannschaft den Ball auffängt?

Soll der Verein etwa pleite machen, nur weil so ein Blindgänger den Ball nicht in das Tor bekommt?

Warum ackert man eigentlich und für wen gibt man sein Geld eigentlich aus?

Den ganzen Tag lässt man sich schikanieren und hört sich zu Hause das Gejaule an in der Familie und dann muss man auch noch eine Niederlage auf dem Fußballplatz einstecken und wieder verlieren?! 

Der Verein kommt in die roten Zahlen und die Gegenseite macht uns wieder fertig, die können dann wieder feiern.

Wechseln Sie bitte den Mittelstürmer, der bringt es nicht!

Sollte sich nichts ändern, dann wissen Sie doch, dass Sie den Hut nehmen müssen, denn wir sind keine Versager; das werden wir denen beim nächsten Mal schon zeigen, sonst gibt es was auf die Mütze!

Sorgen Sie für den nächsten Sieg, wir haben alle auf Sieg gesetzt. Tor, Tor, Tor!!!

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Unterlassen Sie es bitte in Zukunft, Sportergebnisse im Anschluss an die Nachrichten durchzugeben!

 

Sie haben aus dem Sport eine Leistungsabgabe der betroffenen Menschen gemacht, indem durch die Sportarten erdachte Berufe gebildet wurden, wobei die Bezahlung der Sportler in keiner Relation zu einer verwertbaren Leistung steht.

Ein Fußballspieler ist ein Mensch, der in seiner Freizeit mit Spaß an einem Spiel teilnimmt, indem er das Ziel hat, mehr Bälle in das gegnerische Tor zu bringen als die Gegenspieler.

Die Mannschaft, die die meisten Tore erzielen konnte, hat das Spiel gewonnen.   

Jeder Leistungssport ist mit einer sehr hohen körperlichen Züchtigung verbunden und wird sich früher oder später durch den Gesundheitszustand des Körpers bemerkbar machen, für den dann hauptsächlich andere aufkommen müssen.

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Übrigens, Schuhmi macht's sicherlich nicht mehr lange, der muss jetzt voll durchtreten und sich mit den neuen Motoren steigern, sonst ist er ja ein feiges Schw....!

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Stoppen Sie diesen Unsinn unverzüglich durch eine entsprechend ungefährliche Alternative; Sie haben Ihre Tassen schon lange nicht mehr im Schrank, glauben Sie mir bitte!

i.  A.

11. Juli 2010

Dieses Schreiben ist nun auch schon 8 Jahre alt und es hat sich noch so manches im Sport, besonders im Fußball, geändert.

Nun haben wir einen Prof. Dr. Dr. Breitner, der die Spiele gemeinsam mit einem Reporter via TV analysiert und wir haben einen Bundestrainer, der mit einem Psychiater in Schleuderstuhlfunktion vergleichbar ist, indem er eine Psychoanalyse vor und nach den Spielen über die Medien abgibt.

Die Politik hat sich aus gesellschaftlichen Gründen in den Fußball eingereiht und ist dabei, sich gegebenenfalls dem Fußball unterzuordnen.

Doch in Zukunft kann man sich solche Spiele nur noch mit lautstarkem Tröten der Zuschauer auf dem Platz, in den Straßen oder via TV und Radio ansehen und anhören, welche wahrscheinlich nicht nur für die Fußballspiele sondern für jede Siegeslaune eingesetzt werden.

Eine weitere Marktlücke wurde diesbezüglich für psychisch gestörte Menschen gefunden, wobei die einen den Lärm benötigen, um ihre Siegeslaune im Kollektiv zu verdeutlichen und wobei die anderen gesundheitlich getroffen werden, da diese unter dem Lärm leiden müssen, besonders, wenn auf den Straßen mit den Tröten in die Wohnungen hineingeblasen wird!

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Doch wir können froh sein, denn unser Bundestrainer saß bereist mit dem neuen Bundespräsidenten und dem Vorstand des Fußballvereins an einem langen Tisch, wo die löblichen Ansprachen über den abgelieferten, charakterstarken deutschen Fußball via TV und Medien gehalten wurden und diesbezüglich angedeutet wurde, dass Jogi eine Vertragsverlängerung erhält und seinen Hut nicht nehmen muss!

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Merke: Wehe Ihnen, Sie und andere haben die kostbare Zeit nicht vernünftig genutzt, um aus der spektakulären und kostenaufwendigen Fußballweltmeisterschaft in Südafrika das Beste in der Sache und im Auftrag zu machen, welche insbesondere wieder einmal die Umwelt gezahlt hat! 

31. Mai 2012

Wehe Ihnen, Sie nutzen diese "Fußballweltmeisterschaft 2012" nicht richtig und leben weiterhin auf viel zu hohen Kosten!